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Interview mit Kevin Balantine
10.09.2007
(Interview geführt von WarCry.com)
Cheyenne Mountain Entertainment ist bereit neue Informationen zu Stargate Worlds, die MMOG-Umsetzung des erfolgreichen TV-Franchises, zu veröffentlichen. Wir haben uns auf der AGDC mit Kevin Balantine getroffen um das Spiel, seinen Fortschritt und einige weitere Details seines Designs zu diskutieren.
Nur ungefähr ein Jahr vor dem geplanten Start im vierten Quartal 2008, freut sich das Team endlich reden zu dürfen. Bis jetzt haben sie nur eine Hand voll Screenshots von einigen kleinen Gebieten veröffentlicht. Das wird sich in den nächsten paar Monaten grundlegend ändern.
Das Spiel bietet sechs Rassen aus denen die Spieler wählen können. Die "guten Jungs" sind die Stargate Teams (SGC), die freien Jaffa und die Asgard. Die "bösen Jungs" sind das Op-Core, die loyalen Jaffa und die Goa'uld. Die meisten dieser Namen sind den fans der TV-Serien bekannt, aber das Op-Core ist eine neue Erfindung für das Spiel, die zusammen mit den Autoren der Serie entwickelt wurden.
"Die Op-Core sind die SG-Teams ohne Moral", erklärte Balantine währen wir über die zwei Seiten sprachen. Die Rassen sind in zwei gegenübergestellte Fraktionen unterteilt, also macht man sich Gedanken welche PvP-Inhalte das Team geplant hat. Es ist leider zu früh dass sie etwas darüber sagen können, aber Balantine bestätigte dass es Pläne dazu gibt.
Jede der sechs Fraktionen bekommt ihre eigene epische Geschichte die einen kleinen Teil eines großen Handlungsbogens für das ganze Spiel darstellen. Das wird es den Überfliegern, die alles sehen müssen, hoffentlich erlauben die gleiche Geschichte unter sechs verschiedenen Umständen zu sehen.
Das Team von Cheyenne plant auch regelmäßig kostenlose Inhalts-Updates für das Spiel zu veröffentlichen die ganze neue Welten zum Erforschen bieten. Zusätzlich werden sie auch größere Erweiterungspakete (Add-Ons) anbieten.
Das vielgepriesenes Kampfsystem scheint die Prototyp-Phase überlebt zu haben. Während er keine Fragen zum User Interface oder ähnlichem beantworten wollte, sagte Balantine das es ein taktisches third-person RPG-System bleibt. Das Spiel ist kein FPS und fordert den Spieler dazu auf taktisch zu denken und sich Deckung zu suchen, so wie es dessen Feinde tun werden.
Die künstliche Intelligenz (KI) in Stargate Worlds schätzt Situationen in Echtzeit ein. MMOGs werfen die Spieler zu oft in gescriptete Kämpfe. Balantine verriet uns dass sich die Feinde in Stargate Worlds anhand der Position ihres Feindes (der Spieler oder dessen Verbüntete) überlegen, was sie tun. Wenn man durch die eine Tür hereinkommt reagieren sie so, und wenn man durch die andere kommt, machen sie etwas anderes. Wenn sie das schaffen, dann bietet das Spiel einen enorm hohen Wiederspielwert.
Letzendlich sprach Balantine über das konzept einer "sich weiterentwickelnden Galaxie". Cheyenne hofft das MMOG-Muster von dem statischen, unveränderlichen Universum zu brechen. Er brachte das Beispiel der Tollaner mit ihrer Heimatwelt Tollana. In der Serie wurde diese Welt zerstört, aber im Spiel ist sie am Anfang intakt. Wenn die Spieler durch die epische Questreihe fortschreiten wird sich diese Welt verändern.
Für diejenigen die sechs Monate nach dem Start dazukommen bleibt diese Welt unberührt. Was die Spieler sehen basiert auf dem was sie tun und eine Art von layered Insancing stellt sicher, dass jeder das Richtige sieht. Das erzeugt einige Wiedersprüche für Spieler unterschiedlichen Levels, auf die Balantine nicht direkt einging, aber er sagte dass sie dafür einen Plan hätten.
Übersetzt von winman für Stargate-Welten.de |