• Interview: Joe Ybarra (29.03)
  • Interview mit Joe Ybarra
    ( Vizepräsidenten für Produktentwicklung )

    29.03.2006

    MMORPG.com hat ein ein Interview mit Joe Ybarra, dem Vizepräsidenten für Produktentwicklung von CME geführt. Sara Baker (Marketing) war ebenfalls anwesend und sprach auch über StarGate Worlds. Wir haben für euch die Zusammenfassung ins Deutsche übersetzt.



    Zusammenfassung des Interviews:

    In diesem Stadium der Entwicklung (Vorproduktion) sind noch lange nicht alle Entscheidungen getroffen.
    Ybarra gab uns ein paar feste Details, sowie ein paar Gedanken und Hoffnungen für das Spiel. Was er sagte war, dass das Spiel nicht „Orcs in Space“ sein wird. Sie wollen etwas anbieten, dass einzigartig ist und dem Stargategenre entspricht.

    Das Spiel selber wird auf drei verschiedene Hauptgruppen basieren. Die Erste sind die „Free People“ (freie Leute). Das sind die Guten aus der Serie. Also die Menschen, die Asgard oder die Tok’ra - eben die Mächte des Guten. Die zweite Gruppe, die in das Spiel eingebaut wird, sind die „Control People“ (kontrollierende Leute), diejenigen die herrschen und versklaven. Die Systemlords und andere Goa’uld regieren mit Macht und Furcht und stellen so einen exzellenten Gegensatz zu den „Free People“ dar. Das war aber nicht genug und so wurde noch die „Entropy Group“ hinzugefügt. Das sind die Rassen, die nur zum Zerstören und Verletzen existieren. Ein perfektes Beispiel dafür sind die Replikatoren.

    Die Entwickler wollen so dem Spieler die Möglichkeit geben so viele Rassen wie möglich zu wählen. Die Asgard beispielsweise sind eine Rasse, die von vielen Communitymitgliedern gewünscht wurden. MGM hat die Erlaubnis dafür gegeben und der Plan ist es sie als spielbare Rasse einzubauen.

    Joe erwähnte ebenfalls die Möglichkeit die Symbionten als spielbare Rasse einzubauen. Der Spieler hätte dann die Möglichkeit verschiedene Wirte zu wählen oder sich zwischen Tok’ra und Goa’uld zu entscheiden.

    Ybarra erzählte ebenfalls, dass das Game auf kleine Gruppen fokussiert sein wird. So wird es sich, wie in der Serie, um Teams von bis zu 4 Mann handeln. Sie wollen das Gefühl von modernem Infanterie Kampf und Manövern vermitteln.

    Es wird verschiedene Wege geben ein Aufgabenziel zu erreichen. Unter anderem auch eine nicht-militärische Lösung.

    Wir haben bereits ein bisschen über die Ideen zum Tod des Spielers gesprochen. In einer Welt mit solchen Gefechten ist der Tod fast unumgänglich. Es wäre zum Beispiel möglich, dass die Spieler ein Gerät oder ähnliches mitnehmen können (z.B. FRED) und so nach ihrem Tod „wiederauferstehen“ können und das Level erneut beginnen können.

    Das Spiel wird auch ein Player vs. Player Element haben. Darin ist es vorgesehen, dass die Spieler um Welten kämpfen können und so ihre Ressourcen gewinnen können. Das PvP-Element soll ähnlich eines Endgames stattfinden.

    Zum Schluss wollte Ybarra uns noch wissen lassen, dass das Entwicklerteam aus vielen passionierten MMO-Entwicklern besteht und sie leidenschaftlich daran arbeiten ein gutes ScieneFiction bzw. Stargatespiel zu „basteln“.

    Das Team besteht aus einigen Spielveteranen, wie zum Beispiel „Zeb“ Cook, Chris Klug (Leaddesigner von Earth & Beyond), Josh Kurtz (WoW WorldBuilder), Stu Rose (Art-Director von Blizzard) und Dan Elggrin (EA).

    Natürlich war es Ybarra nicht möglich in einem so frühen Entwicklungsstadium etwas über die Fertigstellung oder den Releasetermin des Spiels zu sagen.

    Er sagte aber, dass sie hoffen in 18 bis 24 Monaten fertig zu sein. Dann noch 4-6 Monate um die Betaversion zu verbessern. Das würde den Release des Spiels irgendwann in der 12ten Staffel von Stargate SG1 ansiedeln, falls die Serie so lange läuft. Ob das der Fall ist, weiß natürlich niemand, aber Stargate sollte auf jeden Fall durch Atlantis weiterleben.

    Schlusswort von Joe Ybarra: „Wir reden über Geschichte, die noch nicht geschrieben wurde.“


    Interview geführt von mmorpg.com, gekürzt bzw. leicht verändert ins Deutsche übersetzt von Anubis.